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Zur Adoption einer Katze aus dem Ausland

 

Eine Katze aus Spanien
Wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren und sie adoptieren möchten.
Bitte lesen Sie sich diese Informationen aufmerksam durch, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, wenn die Katze bei Ihnen zu Hause ist.

 

Wie kommt die Katze zu mir?
Üblicherweise wird die Samtpfote mit einem für diese Art von Transporten lizensierten und damit zugelassenen Fahrzeug aus Spanien nach Deutschland gebracht. Allerdings wird nicht für jede Katze ein einzelner Transport durchgeführt, sondern wir warten bis einige Katzen gemeinsam fahren können.
Die Kosten für den Transport nach Deutschland (i.d.R. 55,- bis 60,- EUR zzgl. MwSt.) sind in der Vermittlungsgebühr bereits enthalten. In Deutschland müssten Sie das Tier dann an einem der Treffpunkte abholen. Diese Treffpunkte besprechen wir im Vorfeld mit Ihnen, denn diese sind abhängig vom Ort, an dem Sie leben. .

 

Ferner haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, Ihre neue Katze auch persönlich in Spanien abzuholen.
Bisher haben wir noch jedes Tier in sein neues Zuhause gebracht, also sprechen Sie uns ruhig an.

 

Ist meine Katze gesund?
Ihre Katze hat, wenn sie Spanien verlässt, alle nötigen (und auch altersbedingt möglichen) Impfungen erhalten.
Sie ist entwurmt, gechippt, selbstverständlich gegen Flöhe behandelt und bringt einen eigenen EU-Heimtierausweis mit. Des Weiteren wurde sie auf FIV (Feline Immundefizienz-Virus / Katzen-AIDS und FeLV (Feline-Leukose-Virus) getestet und wenn sie mindestens sechs Monate alt ist, kastriert.
Menschen können sich weder mit dem FIV- noch mit dem Leukosevirus anstecken.
Zusätzlich werden die meisten Tiere auch gegen Leukose geimpft.

 

Bitte bedenken Sie folgendes
Auch wenn Ihre Katze negativ auf diese Krankheiten getestet wurde, ist es möglich, dass sie, wenn sie in Deutschland nachgetestet wird, eventuell doch positiv ist, da alle
Blutuntersuchungen nur Momentaufnahmen sind, und Krankheiten auch „versteckt“ sein können.
Wir alle stecken nicht in den Katzen drin. Natürlich kann es einmal sein, dass ein Tier krank wird. Wenn man an den Stress denkt, den das Tier durchmacht:

1. ausgesetzt, weggeworfen
2. von der Mutter getrennt
3. im Tierheim gelandet
4. auf der Straße gelebt, gejagt und misshandelt
5. den langen Transport nach Deutschland
6. Eingewöhnung in eine neue Umgebung, neue Menschen, anderes Futter

 

Relativ häufig kann es vorkommen, dass die Katzen auf Grund der ganzen genannten Stressprobleme am Anfang unter Durchfall leiden.
Dies kann eine Weile anhalten, da schon wegen der Futterumstellung Darmprobleme auftreten können.
In besonders hartnäckigen Fällen kann eine Kartoffel/Hühnerfleisch-Diät (KEINEN Reis, denn dieser entwässert zusätzlich!) sehr hilfreich sein.
Häufig leiden Katzen auch unter Schnupfen, welcher wegen der Temperatur-umstellung u.U. ebenfalls recht langwierig sein kann.
Eine nicht erkannte Krankheit kann nie ganz ausgeschlossen werden – dies kann Ihnen auch kein Züchter garantieren.

 

Bitte gehen Sie aber mit Ihrer Katze nur dann sofort zum Tierarzt, wenn sie ernsthaft krank wird, ansonsten gönnen Sie ihr eine Eingewöhnungszeit und lassen Sie sie in ihrem neuen Zuhause erst einmal ankommen!
Nach der Eingewöhnung von 4-6 Wochen können Sie mit Ihrem neuen Mitbewohner zum Tierarzt Ihres Vertrauens gehen, um die Katze Routine halber dort vorzustellen.

 

Ist meine Katze bereits kastriert?
Viele Katzen sind bereits kastriert, es sei denn, sie sind noch zu jung, und der körperliche Reifeprozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Ob Ihr Tier kastriert ist oder ggf. hier noch kastriert werden muss, sprechen wir jedoch

a) im Vorfeld mit Ihnen ab und ist

b) aus der Angabe in Ihrem Vermittlungsvertrag ersichtlich.

 

Woher kommt meine Katze?
Das Vorleben der Katzen ist uns meistens nicht oder nur unzureichend bekannt, aber viele Katzen sind aus den verschiedensten Gründen ausgesetzt worden oder wurden in eine Tötungsstation gebracht. Sie werden jedoch im täglichen Zusammenleben mit der Katze feststellen, dass Sie Ihnen durch viele Kleinigkeiten doch immer mal ein Stück Ihrer Vergangenheit preisgeben wird. Grundsätzlich muss man jedoch in den meisten Fällen davon ausgehen, dass die Tiere keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben.

Umso erstaunlicher ist es dann doch immer wieder, wie sehr sie ihrem Menschen trotz allem erneut ihr Vertrauen schenken.

 

Warum muss ich einen Schutzvertrag unterschreiben?
Der Schutzvertrag regelt, wie alle Tierheimverträge auch, die wesentlichen Punkte zur artgerechten Tierhaltung. Er besagt, dass man das jeweilige Tier als Besitzer/in für die Lebensdauer des Tieres adoptiert, jedoch der Verein TierNotTeam e.V. weiterhin als Eigentümer des Tieres fungiert.
Damit wird ausgeschlossen, dass mit den Tieren ein Handel betrieben werden kann und diese an Dritte verkauft werden.
Der Schutzvertrag wird grundsätzlich VOR Einreise und Übergabe des Tieres bzw. vor Abholung aus der deutschen Pflegestelle unterzeichnet, sobald der Vorbesuch bei Ihnen erfolgreich stattgefunden hat.

 

Warum wird eine Schutzgebühr erhoben? Und wo geht das Geld hin?
Mit dieser Schutzgebühr stellt der Verein TierNotTeam e.V. sicher, dass eine profitable Weitergabe der Katze (z.B. an ein Versuchslabor) ausgeschlossen wird und die notwendigen finanziellen Voraussetzungen für die Tierhaltung gegeben sind. Durch die Schutzgebühr wird die weitere Tierschutzarbeit in Spanien und in den deutschen Pflegestellen erst ermöglicht (wie z.B. Impfungen, Kastrationen, Blutuntersuchungen etc.).

Der Betrag ist grundsätzlich VOR Ankunft/Übergabe der Katze auf unser Vereinskonto einzuzahlen; lediglich bei der Abholung von bereits in deutschen Pflegestellen befindlichen Tieren ist eine Barzahlung möglich.
In der Schutzgebühr sind bereits die Transportkosten nach Deutschland, das Impfen, Chippen, EU-Heimtierausweis sowie der Bluttest und (sofern im passenden Alter) die Kastration in Spanien enthalten ( spätere Kastration in Deutschland ausge-nommen).

 

Was ist, wenn die Katze ganz anders ist als beschrieben oder erwartet?
Sie müssen sich immer bewusst sein, dass es sich bei dieser Vermittlung um ein "Blind Date" handelt, dies macht die Adoption für Sie ja auch angenehm spannend. Soweit es uns möglich ist, teilen wir Ihnen die Charaktereigenschaften der Katze nach bestem Wissen und Gewissen mit - jedoch können nicht alle Eventualitäten vorausgesagt werden! Es kann sein, dass eine als ausgeglichen und ruhig beschriebene Katze nach ihrer Ankunft plötzlich ängstlich reagiert. Immerhin wurde sie aus der bisher gewohnten Umgebung gerissen.
Ebenso ist es auch durchaus möglich, dass eine als sehr zurückhaltend beschriebene Katze bei Ihnen sehr zutraulich und anhänglich ist.

 

Ist Ihr neues Familienmitglied aber wirklich eher schüchtern oder scheu, dann liegt es jetzt an Ihnen, das Vertrauen Ihres neuen Familienmitgliedes zu gewinnen. Bedenken Sie, dass dies einige Zeit dauern kann. Die Zeitspanne kann sich zwischen wenigen Tagen bis einigen Wochen, im ungünstigsten Fall sogar einige Monate bewegen.

Das wirkliche Aussehen der Katze lässt sich anhand der eingestellten Fotos nicht immer zu 100 % wiedergeben.

 

Ist die Katze stubenrein?
Im Normalfall: JA
Allerdings ist sie im Gehege oftmals gezwungen ihr eigenes Zuhause zu beschmutzen, weil nicht immer gewährleistet werden kann, dass eine für die Katze sauber erscheinende Katzentoilette vorhanden ist. Bedenken Sie, dass Katzen von Haus aus sehr reinliche Tiere sind, die nur in großer Not ihr „Geschäft“ außerhalb einer Katzentoilette verrichten. Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es auch hier Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen....

 

Dasselbe gilt für Ihr
Wohnungsinventar...
Wenn Sie Angst um Ihre teure Wohnungseinrichtung haben, sollten Sie sich keine Katze in die Wohnung oder ins Haus holen, unabhängig davon, ob diese Katze vom Züchter stammt oder von uns. Wenn eine Katze an den richtigen Stellen ausreichend Kratzgelegenheiten erhält (stabilen Kratzbaum, Kratzbretter etc.) wird sie sich in der Regel nicht an Ihrer Einrichtung vergreifen. Aber auch hier bestätigt wieder die Ausnahme die Regel. Da wir über ein eigenständiges Lebewesen sprechen, lassen sich keine gesicherten Prognosen stellen.


Sie haben schon eine Katze und diese soll Gesellschaft bekommen…

Selbst die verträglichste Katze kann bei Einzug eines Artgenossen zum Raubtier werden. Aber es gäbe nicht so viele adoptierte Katzen, wäre niemand dieses Risiko eingegangen. Von daher sollten Sie Ihren Katzen eine mindestens 6-wöchige Eingewöhnungszeit zugestehen. Da Katzen auf Artgenossen immer unterschiedlich reagieren und jede Katze nun einmal anders ist, kann dies auch nicht im Vorfeld mit Katzenbesuch getestet werden.
Grundsätzlich darf man aber wohl sagen, dass sich je jünger die neue Katze ist auch die bereits vorhandene Samtpfote mit dem neuen Mitbewohner arrangieren wird.
Erfahrungsgemäß sind es wir Zweibeiner, die die größeren Vorbehalte und Ängste ausstehen, während sich die Stubentiger auf normale kätzische Art und Weise einander anzunähern wissen – selbst wenn zu Anfang auch einmal die Fetzen bzw. Fellbüschel fliegen sollten. Wie auch immer: Bewahren Sie Ruhe und versuchen Sie, sich Ihre Ängste nicht anmerken zu lassen!

 

Ist die Katze hundeverträglich?
Als Hundebesitzer möchten Sie diese Frage selbstverständlich im Vorfeld klären. Gehen Sie davon aus, dass die Katze es nicht toll findet, wenn Ihr Hund sie im neuen Heim herum jagt. Probieren Sie in jedem Fall vor der Adoption, ob sich Ihr Hund denn auch mit Katzen verträgt. Es ist viel Geduld und auch Fingerspitzengefühl nötig um diese beiden, die eine vollkommen andere Körpersprache sprechen, aneinander zu gewöhnen. Wir werden nach Möglichkeit in Spanien einen sog. Hundetest durchführen lassen, welcher allerdings nur grob darüber Auskunft gibt, wie sich die Katze gegenüber Ihrem Hund im neuen zu Hause verhält.

Wie reagiert die Katze auf Kinder?
Da wir die Vorgeschichten der Katzen in den wenigsten Fällen kennen, können wir Ihr Verhältnis zu Kindern auch schwer beurteilen. Die meisten Katzen gehen Kindern jedoch aus dem Weg, wenn es ihnen zu viel wird.
Nicht unerheblich in diesem Zusammenhang ist auch das Verhalten des jeweiligen Kindes der Katze gegenüber – je besser ein Kind im Hinblick auf ein Haustier vorbereitet ist, desto besser klappts auch mit der Mieze..
Bitte beachten Sie unbedingt, dass Sie Ihre Kinder mit der Katze zum Anfang nicht unbeaufsichtigt lassen und geben Sie dem Tier die Möglichkeit, sich bei Bedarf in einen „kinderfreien“ Raum zurückziehen zu können!

 

 

Vor allem aber sollten kleine Kinder in Hinblick auf den richtigen Umgang mit Katzen hingewiesen werden, da Katzen weder Spielzeug sind, noch wird die Katze überraschende und unkontrollierte Attacken von Kindern auf Dauer akzeptieren oder hinnehmen. Die Kinder sollten lernen, dass die Katze an dem Ort, an den sie sich zurückzieht um ihre Ruhe zu haben, absolut ungestört bleiben muss.

 

 

Wie bereiten Sie sich auf den Einzug Ihrer Katze vor?
Um der Katze die Eingewöhnungsphase so leicht wie möglich zu gestalten, sollten Sie sich anfangs viel Zeit nehmen, ggfs. wenn möglich sogar Urlaub. Auf größere Aktivitäten, wie Feiern, Umzug oder längere Urlaubsreisen sollten Sie in der Anfangszeit weitestgehend verzichten. Sie können das Vertrauen Ihres neuen Familienmitgliedes nur mit viel Zeit und Ruhe gewinnen.

Wichtig: Bitte baden Sie die Katze nicht!! Es gibt im Handel entsprechende Bürsten und Kämme und im größten Notfall auch Trockenshampoo für Katzen. In der Regel wird Ihre Plüschmaus jedoch NICHT müffelnd oder gar übel riechend bei Ihnen eintreffen…..

 

 

Nun bleibt uns nur noch eines, nämlich Ihnen ein wunderbares und langes Zusammenleben mit Ihrem neunen Mitbewohner zu wünschen.
Sollten Sie noch Fragen haben, so scheuen Sie bitte nicht uns anzusprechen. Die „Katzenleute“ unseres Teams werden Ihnen immer gerne mit Tipps und Ratschlägen zur Seite stehen.

 

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