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Kurzinformationen zu Mittelmeerkrankheiten


Vorwort

 

Mittelmeerkrankheiten sind Krankheiten, die durch Zecken oder Mücken übertragen werden und in warmen Klimagebieten vorkommen. In Europa ist dies der Mittelmeerraum, sowie Südengland, östliche Länder wie Ungarn etc. und andere klimatisch begünstigte Gebiete. Nicht nur Hunde, die aus diesen Ländern „importiert“ werden, können von solchen Krankheiten betroffen sein, sondern auch Hunde, die z.B. bei Urlaubsreisen in diese Gebiete mitgenommen werden.

Da seit einiger Zeit diese Krankheiten aufgrund der klimatisch günstigen Bedingungen sogar in manchen Gebieten Deutschlands, der Schweiz und Holland auftreten, können sich auch heimische Hunde mit diesen Krankheiten infizieren.

 

 

Zeckenprophylaxe

(Vorbeugung gegen Babesiose, Ehrlichiose):

Zur wirksamen Verhinderung der Übertragung von Erkrankungen durch Zecken sind

Präventionsmittel mit einer Zweifachwirkung zu empfehlen. Zum einen sollten sie eine stark abschreckende (repellente) Wirkung aufweisen, damit die Zecken sich gar nicht erst festbeißen und zum anderen über eine gute abtötende (insektizide/ akarizide) Wirkung verfügen, damit doch einmal festgesetzte Zecken abgetötet werden, bevor es zu einer Ansteckung kommt. Mittel wie z.B. ätherische Öle mit Lorbeer, Lavendel, Rosmarin und Knoblauchpulver müssen nach gegenwärtigem Kenntnisstand als unwirksam eingestuft werden und sind für eine Prophylaxe nicht geeignet, da eine abtötende Wirkung nicht nachgewiesen ist.

 

Auf dem Markt gibt es zurzeit verschiedene Zeckenschutz-Präparate:

Spot-on- oder Spray-Produkte (z.B. Frontline, Exspot, Advantix) mit Repellenteffekt werden auf die Haut aufgetragen und verteilen sich innerhalb weniger Stunden über den ganzen Hund und dringen dabei in die obere Hautschicht ein. Hierbei ist die Wirkungs-dauer der Präparate, die sich zwischen 3 Wochen und einigen Monaten bewegt, zu beachten und darauf zu achten den Schutz regelmäßig zu wiederholen.

Diese Produkte können Sie über Ihren Tierarzt beziehen, der Sie auch gerne berät.

Zeckenhalsbänder mit Repellenteffekt erzielen zwar eine längere Wirkungsdauer, jedoch tritt der Schutz erst nach 7 bis 14 Tagen auf und die abgegebene Dosis der Wirkstoffe ist geringer. Durch Abnehmen der Halsbänder und beim Schwimmen wird die Wirksamkeit unterbrochen. Ein großer Nachteil, weswegen von der Verwendung abzuraten ist, ist die ständige Wirkstoffabgabe in Form von Puder, wodurch auch der Halter ständig mit dem Wirkstoff konfrontiert wird.

 

 

 

Mückenprophylaxe

(Vorbeugung gegen Leishmaniose, Dirofilariose)

Zum Schutz vor der die Sand- oder Schmetterlingsmücke gibt es momentan folgende

Prophylaxe-Präparate auf dem Markt:

Spot-on-Präparate wie Advantix (s.u. Zeckenprophylaxe.). Zur Vorbeugung von Dirofilaria sind spot-on-Präparate wie Advocate, Stronghold gebräuchlich, die auch gegen Flöhe und einige Milbenarten wirken.

Das Scalibor-Protector-Halsband schützt sowohl vor Zecken, als auch vor der Sand- oder Schmetterlingsmücke und der Gemeinen Stechmücke. Das Halsband gibt den Wirkstoff ausschließlich an die Haut des Hundes ab und pudert nicht. Die Wirkung hält bis zu 6 Monaten an.

Ausführliche Informationen zur Prophylaxe gegen Zecken und Mücken erhalten Sie von Ihrem Tierarzt!

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